Neue Blogposts

Gesundes Beeren & Mohn Bananenbrot ohne Zucker oder Gluten

Gesundes Beeren & Mohn Bananenbrot ohne Zucker oder Gluten

Mein erstes Bananenbrot habe ich gebacken, da waren Chris und ich gerade erst in der Datingphase. Ich habe es damals zu unserem dritten Date mitgebracht und er hat sich wirklich gefreut. Das ist nun fast vier Jahre her und seither backe ich den gesunden Kuchen […]

All we need is less – seit wann feiern wir eigentlichen den Konsum?

All we need is less – seit wann feiern wir eigentlichen den Konsum?

Weihnachten, das Fest der Liebe. Doch ist dem wirklich so? Müllberge und Ressourcenschlacht deuten eher darauf hin, dass wir den Konsum feiern. Und das, obwohl der Weg unter den Tannenbaum Jahr für Jahr mit so vielen guten Vorsätzen zugepflastert ist. Ein Blogpost darüber, was wir […]

Gesunde Vanillekipferl – den Guetzli Klassiker neu erfunden (gf, sf, v)

Gesunde Vanillekipferl – den Guetzli Klassiker neu erfunden (gf, sf, v)

Vanillekipferl sind ein traditionelles Weihnachtsgebäck in Form von Kipferl. Hergestellt werden sie herkömmlich aus einem Mürbeteig aus Mehl, Butter, Zucker und geriebenen Mandeln. Bis auf die Mandeln ersetze ich in diesem Rezept aber alles durch eine pflanzliche und gesunde Alternative. Geschmacklich stehen die gesünderen Kekse dem Original übrigens in nichts nach. Im Gegenteil: Sie sind schön vanillig, mürbe und nussig. Eben so, wie wir sie alle lieben.

Bevor ich euch das Rezept verrate, das ich zusammen mit Adelinde von annaandapples.de gezaubert habe – machen wir einen kurzen Exkurs in die Welt der Vanille. Wisst ihr eigentlich, warum die Schoten so teuer sind? Ein Kilo kostet derzeit mehr als 600 Franken und damit mehr als ein Kilo Silber.

Vanilleschoten kommen hauptsächlich aus Madagaskar. 80 Prozent des weltweiten Vanille-Bedarfs wird dadurch gedeckt. Weil dort 2017 ein Zyklon wütete, ist der Vanille-Preis auf mehr als 600 Franken pro Kilogramm gestiegen. Hinzu kommt, dass in den letzten Jahren die Nachfrage nach echter Vanille immer grösser geworden ist.

Der stolze Preis gründet aber auch auf dem arbeitsintensiven Anbau. Sämtliche Blüten der Vanille-Pflanze müssen von Hand bestäubt werden. Nur in Mexiko kommt eine bestimmte Bienenart vor, die das auf natürliche Weise macht. Hinzu kommt, dass das Zeitfenster für die Bestäubung äussert kurz ist. Gelingt es den Bauern in dieser Zeit dann also nicht, die Pflanze zu bestäuben, so fällt die Ernte für ein Jahr aus. Achtet also beim Kauf von Vanilleschoten unbedingt darauf, dass diese bio sind und aus fairem Handel stammen.

Jetzt aber zum Rezept…

 

Ihr braucht (für ca. 40 Kipferl):

  • 100 Gramm geschälte Mandeln
  • 275 Gramm glutenfreie Haferflocken
  • 75 Gramm Xylit (Birkenzucker)
  • 5 Gramm extra Xylit für das Bestäuben
  • 2 Vanilleschoten, ausgekratzt
  • 100 Gramm Kokosöl
  • 5 Gramm Chiamehl
  • 30 Gramm Mandelmilch
  • 2 Prisen Salz

 

Und so geht’s:

  1. In einem ersten Schritt geht es darum, die glutenfreien Haferflocken und die geschälten Mandeln zu mahlen. Dafür gebt ihr die beiden Zutaten in euren Standmixer und vermengt sie, bis eine mehlige und feine Masse erreicht ist (falls ihr keinen Standmixer habt, könnt ihr einfach Hafermehl und bereits gemahlene Mandeln kaufen).
  2. Jetzt kommt euer Nuss-Mehl-Gemisch in eine grosse Schüssel. Gebt den Birkenzucker, das Salz und die ausgekratxten Vanilleschoten dazu. Vermengt alles gut mit einem Löffel.
  3. In einer kleinen Tasse muss nun das Chiamehl mit der Mandelmilch angerührt werden. Das ist der Ei-Ersatz. Wenn ihr kein Chiamehl habt, könnt ihr auch geschrotene Leinsamen verwenden.
  4. Der Eiersatz wird nun ebenfalls in die Schüssel gegeben. Gebt nun auch das Kokosöl dazu (Zimmertemperatur). Verknetet mit euren Händen den Teig so lange, bis eine feste aber doch noch etwas krümelige Masse entsteht.
  5. Formt mit euren Händen gleichmässig grosse Kipferl und legt sie auf ein Blech. Backt die Kekse bei einem auf 180 Grad vorgeheizten Ofen für 10-12 Minuten (bis die Zipfel ganz leicht braun sind).
  6. Lasst die Kipferl gut abkühlen. Erst dann bekommen sie den Zuckerschnee. Den könnt ihr ganz einfach selber machen, indem ihr Xylit in eurem Standmixer kurz auf höchster Stufe mixt.

 

Die Kekse halten in einer luftdichten Dose gut 14 Tage (wahrscheinlich esst ihr sie aber eh vorher, oder)? 😉

Übrigens habe ich für euch bei diesem Rezept sogar die Nährwerte ausgerechnet. 100 Gramm der fertigen Kipferl haben 433 kcal. Damit hat 1 Kipferl knapp 64 Kalorien. Das ist vielleicht nicht viel weniger, als ein herkömmlicher Keks so hat. Aber: Diese Kipferl haben die viel besseren und gesünderen Zutaten, weil sie ohne raffinierten Zucker, Gluten oder tierische Produkte auskommen. Und das beste daran: Ihr könnt sogar den Teig bedenkenlos naschen! 😉

Lasst mich unbedingt wissen, wenn ihr die Kekse nachmacht!

Viel Spass und alles Liebe aus meiner Backstube,
Anina

 

Grittibänze Rezept: Mein Hefeteig-Liebling aus der Kindheit veganisiert

Grittibänze Rezept: Mein Hefeteig-Liebling aus der Kindheit veganisiert

Wenn es im Haus nach frisch gebackenen Grittibänzen duftet, werde ich ziemlich nostalgisch! Meine Mama hat die lustigen Männchen früher immer pünktlich zum 6. Dezember gebacken und sie uns Kindern zusammen mit Nüssen und Schokolade in die leeren Kinderstiefel gesteckt. Natürlich dachten wir damals noch, […]

Green Gift Guide: Nachhaltige und sinnvolle Geschenke für jedes Budget

Green Gift Guide: Nachhaltige und sinnvolle Geschenke für jedes Budget

Huch, wo ist die Zeit nur geblieben? Es sind nur noch wenige Wochen und Tage bis Weihnachten. Aber keine Angst: Panik wird hier nicht verbreitet. Im Gegenteil. Ich stehe euch heute bei und zeige euch meine Ideen für nachhaltige und sinnvolle Geschenke. Dabei habe ich nicht […]

Regional, saisonal und Zero Waste: Begleitet mich auf den Wochenmarkt

Regional, saisonal und Zero Waste: Begleitet mich auf den Wochenmarkt

Seit über 700 Jahren trifft sich auf dem Luzerner Wochenmarkt hier alles, was Rang und Namen hat. Als Neuzuzügerin habe ich mich so also intuitiv sofort zum Kern der Stadt gesellt. Und damit eine gute Entscheidung getroffen: Meine Einkäufe direkt beim Bauern machen, ist eine tolle Sache. Nicht nur die lokale Wirtschaft profitiert davon. Es gibt noch so viele weitere Gründe, weshalb es Sinn macht, sich auf dem Wochenmarkt zu begeben. Und genau um diese Vorteile geht es in diesem Blogpost.

*Dieser Beitrag ist in bezahlter Zusammenarbeit mit dem Schweizer Bauernverband entstanden. 

„Ich gebe Ihnen ein paar Gramm mehr“, sagt die Bäuerin am Stand für Biogemüse und befüllt meinen Jutebeutel grosszügig mit deutlich mehr frischen Sprossen als bestellt. Sie entdeckt mein breites Grinsen und fügt hinzu: „Dass sie mithelfen, weniger Plastik zu verbrauchen, soll schliesslich belohnt werden.“ Ich nehme die Tasche voller Jungpflanzen entgegen. „Danke“, sage ich und runde den Betrag dafür grosszügig auf. Genau das ist es, was mir hier auf dem Markt gefällt: Der direkte Austausch mit den Verkäufern und die Möglichkeit, Frisches aus der Region zu kaufen.

Die lokalen Anbieter zu unterstützen hat zum einen den grossen Vorteil, direkt die hiesige Wirtschaft mitprägen zu können. Gleichzeitig profitiere aber auch ich. Bei jedem Marktbesuch lerne ich wieder etwas Neues: Inzwischen kann ich beispielsweise alle Gemüsesorten beim Namen nennen. Wer jetzt lacht, soll es zuerst einmal besser machen. Auf dem Wochenmarkt ist nämlich nicht bei Blumenkohl und Karotten Schluss. Nein, hier gibt es auch sehr alte und lang vergessene Gemüsesorten wie Petersilienwurzel, Topinambur oder Patisson zu kaufen. Und wusstet ihr, dass es sogar frisches regionales Weizengras gibt? Eine echte Offenbarung für den grünen Smoothie am Morgen.

 

Produkte aus Hanf boomen

Ich schlendere weiter durch den Markt. Inzwischen weiss ich ziemlich genau, an welchem Stand ich was bekomme. Für Chris hole ich bei Franz ein Brot. Die Familie Krummenacher hat ihren Hof auf dem Land in der Nähe von Willisau. Für die schöne Brotauslage ist Brigitte, seine Frau verantwortlich. Ich entdecke ein Brot mit Hanf. „Das ist ja cool. Ist das neu?“, frage ich Franz. Er nickt und strahlt. Seit Kurzem habe er ein paar Hanfprodukte ins Angebot aufgenommen. „Die Felder sind pflegeleicht und die Kunden sind sehr interessant daran“, sagt der Bauer. Er zeigt auf den Hanftee, den er ebenfalls selbst herstellt. Der beruhige und habe eine ähnliche Wirkung wie CBD-Öl.

Im Gespräch mit Bauer Franz Krummenacher. Seit 1990 verkaufen er und seine Familie ihre Waren am Markt.

Die Krummenachers gehen also mit der Zeit. Seit 1990 fahren sie jede Woche zwei Mal nach Luzern. Zu Beginn war es Franz‘ Mutter, die hier Eier und Sirup verkaufte. Heute schmeisst Franz mit seiner Frau den Laden. Und damit nicht genug: Insgesamt 15 Leute helfen jeweils bei den Vorbereitungen mit. Plus die Kinder, die Krummenachers haben vier Buben.

 

Mein Besuch auf dem Bauernhof

Ich durfte die Familie sogar auf ihrem Hof besuchen. Was ich da erlebt habe und ob ich es geschafft habe, selbst einen schönen Hefezopf zu backen, könnt ihr hier im Video auf BuureTV sehen.

 

6 gute Gründe, den Wochenmarkt in eurer Region zu besuchen

Nun würde mich natürlich interessieren, ob auch in regelmässig auf dem Wochenmarkt einkaufen geht? Nach meinem Besuch auf dem Trüllenhof ist mir nämlich nochmals mehr bewusst geworden, wie viel Aufwand und Herzblut in jedem einzelnen Markstand steckt.

Gerne liste ich euch hier nochmals die wichtigsten Vorteile des Einkaufens auf dem „Märt“ auf:

  • Stärkung der regionalen Wirtschaft: Das Geld bleibt in Region.
  • Verpackungsfrei einkaufen: Wer seine eigenen Jutebeutel mitbringt, kann auf sämtliche Verpackungen verzichten.
  • Direkter Kontakt: Bei Fragen sind die Bauern selbst vor Ort und wissen über jedes ihrer Produkte Bescheid.
  • Umweltfreundlich: Die Transportwege vom Hof zum Märt sind überschaubar und die Waren somit Co2-neutraler, als wenn ihr sie im Supermarkt einkauft.
  • Saisonal einkaufen: Bei vielen Gemüse- oder Früchtesorten haben wir vergessen, wann sie überhaupt Saison haben. Am Markt lernt man ganz schnell, was es zu welcher Jahreszeit in der Schweiz zu ernten gibt.
  • Alte Gemüsesorten kennenlernen: Seitdem ich am Markt einkaufe, bin ich viel kreativer in der Küche. Erstens, weil ich mit dem arbeite, was es gerade gibt und zweitens, weil meine Gemüseliste verlängert worden ist mit Sorten, die ich vorher nur sehr selten oder noch nie zubereitet habe.

Ich hoffe, dass ich mit diesem Blogpost auch euch dafür begeistern konnte, wieder einmal einen Markt zu besuchen und mit frischen Zutaten aus der Region etwas Leckeres zu zaubern!

Alles Liebe aus Luzern,
Anina

Kaffee Kurkuma Latte – der besondere Health Kick für kalte Wintertage

Kaffee Kurkuma Latte – der besondere Health Kick für kalte Wintertage

Der „goldenen Milch“ werden viele tolle Eigenschaften nachgesagt. In der ayurvedischen Heilkunde ist das Gewürz Kurkuma deshalb schon ewig lange fester Bestandteil des Speiseplans. Was das Trendgetränk wirklich kann und wie ihr es zusammen mit Kaffee zu einem tollen Wintergetränk zubereiten könnt, verrate ich euch […]

Dann wird’s eben wärmer: Warum lässt uns der Klimawandel nur so kalt?

Dann wird’s eben wärmer: Warum lässt uns der Klimawandel nur so kalt?

Diese Woche stellten Forschende in Zürich die «Klimaszenarien Schweiz» vor. Sie zeigen klar auf: Unser kleines Land wird es heftig treffen. Dass 2018 deshalb als das Jahr in die Geschichtsbücher eingeht, in dem wir endlich begreifen und handeln, ist trotzdem unwahrscheinlich. Denn die Erderwärmung lässt uns kalt. […]

Meine Morgenroutine: 6 Tipps für ein nachhaltigeres Badezimmer

Meine Morgenroutine: 6 Tipps für ein nachhaltigeres Badezimmer

Blogposts über Morgenroutinen gibt es wie Sand am Meer. Solche, die sich explizit damit auseinandersetzen, den Start in den Tag ökologischer, plastikarmer und vielleicht sogar irgendwann müllfrei zu gestalten, weniger. Darum ist das heute mein Thema. Ich verrate euch meine sechs besten Tipps, wie auch ihr mit wenigen Schritten und geringem Aufwand mehr Nachhaltigkeit in euer Bad bringt.*

*Dieser Beitrag ist in bezahlter Zusammenarbeit mit Möbel Pfister entstanden. Alle Meinungen sind meine eigenen.

Ich bin an einem Punkt in meinem Leben, an dem ich sagen kann, dass ich einen nachhaltigen Lebensstil führe. Betrachte ich aber den Müll, der täglich auch bei mir im Haushalt anfällt, an, bin ich von Zero Waste noch sehr weit entfernt. Manchmal frustriert mich das. Und dann denke ich mir wieder: Das ist alles ein Prozess. Es bringt nichts, wenn ich jetzt alles wegschmeisse, was diesem Lebensstil nicht entspricht.

Was mir in der Küche oder im Kleiderschrank also schon sehr gut gelingt, steckt im Bad noch etwas in den Kinderschuhen. Immer mehr gelingt es mir aber auch da, Schritt für Schritt nachhaltiger zu werden. Während der Recherche für diesen Blogpost bin ich sogar auf Produkte gestossen, von deren Existenz ich nicht einmal wusste. Oder wusstet ihr beispielsweise, dass es inwzischen sogar zu 100% biologisch abbaubare Frottierwäsche gibt? Bis hin zum Einnähetikett!

 

1) Biologisch abbaubare Frottierwäsche

Wo es das zu kaufen gibt? Bei Möbel Pfister. Deswegen habe ich mich für diesen Blogpost auch mit dem Schweizer Einrichtungshaus zusammengetan. Die Infinity Frottierwäsche ist Teil ihres des Cradle to Cradle® Sortiments, mit dem sich Pfistr für kompromisslose Nachhaltigkeit einsetzt. Bei der Frottierwäsche kamen lediglich umweltneutrale Farbpigmente zum Einsatz. Und sogar bei der Herstellung wurden erneuerbare Energien genutzt.

Um es gleich vorweg zu sagen: Die Frottierwäsche ist genau so flauschig und weich wie herkömmliche Duschtücher und es gibt die Linie in vier verschiedenen Farben. Ich habe mich für das klassische weiss – damit fühle ich mich zuhause wie im Wellnessurlaub – rosa und grau entschieden (siehe Bild unten). Fragt mich nicht, wo da der Haken ist. Es gibt tatsächlich keinen. Denn auch der Preis ist total fair. Das grösste und „teuerste“ Duschtuch liegt bei 24.95 Franken. Ihr findet das ganze Sortiment und alle weiteren Infos aber auch direkt hier.

 

Das Cradle to Cradle® Konzept nimmt sich die Natur zum Vorbild. Alles, was in der Natur nicht mehr gebraucht wird, landet als Nährstoff für neues Leben wieder im Kreislauf. Denn dieser ist endlos, wie der Name schon sagt. Mehr dazu bei Pfister erfahrt ihr hier.

 

2) Zähneputzen mal anders: Bambus statt Plastik

Nachhaltigkeit im Bad fängt eigentlich schon beim morgendlichen Zähneputzen an. Lange habe auch ich eine elektronische Zahnbürste verwendet, weil sich das Gefühl auf den Zähnen einfacher besser anfühlt. Und wisst ihr was? Ich behalte sie auch. Aber ich putze mir die Zähne damit nur noch am Wochenende. An den Wochentagen greife ich zur Bambuszahnbürste. Der Griff der Hydrophil ist nämlich aus Bambus, die Borsten aus BPA-freiem Nylon. Die Zahnbürste reinigt gründlich, schont das Zahnfleisch und ist eine super Gelegenheit, den Plastikkonsum auch bei der Hygiene zu reduzieren. Die Zahnbürste ist bei Pfister in verschiedenen Farben und auch als Kinderzahnbürste erhältlich. Ihr findet sie direkt sie im Laden direkt da, wo ihr auch die Infinity Duschtücher findet.

 

3) Unsichtbarer Plastik: Achtung!

Wer Plastik im Badezimmer reduzieren will, muss leider noch auf viel mehr achten, als nur auf die Verpackungen. Ihr habt bestimmt auch schon von Mikroplastik gehört. Es wird in vielen Peelings oder auch für Zahnpasta eingesetzt. Darüber gelangt es nicht nur in die Umwelt und unsere Gewässer, sondern auch in unseren eigenen Organismus.

Ich liste euch hier einmal einige Inhaltsstoffe auf, damit ihr eure Produkte auf Mikroplastik überprüfen könnt:

Polyethylen (PE), Polypropylen (PP), Polyethylenterephthalat (PET), Nylon-12, Nylon-6, Polyurethan (PUR), Ethylen-Vinylacetat-Copolymere (EVA), Acrylates Copolymer (AC), Acrylates Crosspolymer (ACS), Polyquaternium-7 (P-7)

 

4) Natürlich Pflegeprodukte statt Chemiebomben

Weniger ist mehr. Viele meiner Pflegeprodukte mache ich inzwischen selber (wollt ihr dazu einen separaten Blogpost? Lasst es mich in den Kommentaren wissen). Dazu gehört beispielsweise mein Deo oder auch mein Gesichtspeeling. Ganz alles schaffe ich aber noch nicht selbst zu machen. Auch wenn ich für meine Haut gerne auch einmal reine Öle zum Eincremen verwende (Olive oder Kokos), darf es ab und an auch einmal ein gekauftes Produkt sein.

Pfister hat auch hier ein tolles und breites Angebot. Um nur einen Brand zu nennen: Die Pflegeprodukte der Apotheke Brooklyn sind zwar nicht alle Zero Waste. Dafür enthalten sie rein natürliche Inhaltsstoffe und die Marke hat eine total romantische Gründungsgeschichte: Chrissy Fichtl, damals schwanger, wollte auf ihre Haut nur Dinge lassen, von denen sie wusste, was genau drin steckt. 2011 fing sie also an, selbst mit Inhaltsstoffen zu experimentieren – übrigens in ihrer Küche in New York in Brooklyn. So hat sie begonnen, ihre eigenen Seifen und Pflegeprodukte herzustellen.

 

 

In den USA gibt es inzwischen über 100 Produkte. Ihre Linie gibt es in der Schweiz exklusiv nur bei Pfister zu kaufen. Ich persönlich liebe die Lavendel Bodylotion. Aber auch die Stückseife (die kommt ohne Plastik aus) eignet sich wunderbar, um sich morgens das Gesicht zu waschen. Feste Seifenstücke sorgen für weniger Verpackungsmüll und eine höhere Ergiebigkeit. Beim Kauf solltet ihr darauf achten, dass diese nicht in einer Extra-Plastikverpackung stecken.

 

5) Upcycling von Verpackungen: Gewusst wie!

Bevor ihr mich jetzt also rügt: Wer Kosmetik kauft, kann auf Verpackungen nicht immer verzichten. Was ich also mache ist, die Verpackung nach dem Aufbrauchen weiterzuverwenden. Entweder fülle ich leere Behälter wieder auf (wie beispielsweise bei der Bodylotion) oder ich verwende leere Tegel für einen anderen Zweck. Ihr könnt beispielsweise eine Schmuckdose daraus machen oder kleinere Verpackungen aufbewahren, wenn ihr verreist. Dann könnt ihr euch nämlich euer Shampoo, etc. einfach abfüllen und braucht nicht diese unnötigen kleinen Reisesets zu kaufen.

 

6) Stein, Glas und Holz statt Plastik

Spender auf Glas, Seifenstücke auf Naturstein: Inzwischen gibt es so viele tolle und vor allem schönere Alternativen als Kunststoff. Damit kein Schimmel entsteht, solltet ihr einfach darauf achten, welche Materialen ihr wo verwendet. Eine feste Seife passt beispielsweise super gut auf einen Stein (Holz saugt hier zu fest Flüssigkeit auf). Auch meine Zahnbürste bewahre ich in einem Steinbecher auf (siehe Bild unten).

 

Ihr findet meine Becher im Marmorlook übrigens hier. Davon gibt es auch den passenden Seifenspender und eine hübsche Schale für das feste Seifenstück.

 

Eure Tipps + Meinungen!

Das waren meine sechs Tipps in Sachen Nachhaltigkeit im Bad. Nun bin ich gespannt auf euer Feedback. Habt ihr das Cradle to Cradle Prinzip schon gekannt und wusstet ihr, dass Pfister ein so grosses nachhaltiges Sortiment habt? Und dann noch zu einem so guten Preis? Und: Was macht ihr, um mehr Nachhaltigkeit ins Bad zu bringen?

Ich freue mich auf eure Inputs.

Alles Liebe,
Anina

 

 

 

Belehrend, kompliziert und ungesund? 15 Vegan-Vorurteile im Check!

Belehrend, kompliziert und ungesund? 15 Vegan-Vorurteile im Check!

Dass ich vegan lebe ist ziemlich oft das Gesprächsthema Nummer eins. Und zwar bei jedem Essen, sei es nun mit der Familie, Freunden oder Bekannten. Die Tatsache, dass bei mir nur pflanzliche Kost auf dem Teller landet, scheint auch nach Jahren noch immer höchst interessant […]

Raw Carrot Cake Oats – das perfekte schnelle Herbstfrühstück

Raw Carrot Cake Oats – das perfekte schnelle Herbstfrühstück

Lebkuchen, Spekulatius, Kürbis und Kastanien: Der Herbst hat geschmackstechnisch so einiges drauf und ist – zumindest was das Essen angeht – fast meine liebste Saison. Da ich seitdem wir umgezogen sind, jeden Samstag auf dem Wochenmarkt frisch und aus der Region einkaufe, sah ich mich […]

Was machen Blogger den ganzen Tag? So verdiene ich mein Geld

Was machen Blogger den ganzen Tag? So verdiene ich mein Geld

Es ist sechs Uhr, draussen ist es stockdunkel. Mein Zeigefinger tippt zielsicher in die Mitte des aufleuchtenden Displays meines Smartphones. Ehe der schrille Ton ertönt, habe ich dafür gesorgt, dass der Wecker verstummt. Ich bin ein Morgenmensch und daher meistens noch vor dem ersten Klingelton wach. Meine Füsse tragen mich als erstes ins Badezimmer. Ich wasche mir mein Gesicht und kämme mir das Haar. Alles Weitere kann warten, ich arbeite schliesslich von zuhause aus, das kann ich auch im Schlafanzug.

Während ich darauf warte, dass die Kaffeemaschine aufwärmt, öffne ich die App Instagram. Das geschieht mehr unbewusst als bewusst, reine Gewohnheit. Ich checke meine Privatnachrichten und beantworte die wichtigsten davon noch während die heisse Brühe ihren Weg in meine Tasse findet. In der einen Hand das Smartphone haltend (gleichzeitig tippend), in der anderen den Kaffee, marschiere ich ins Arbeitszimmer. Hier habe ich einen grossen Tisch und kann mich ausbreiten. Mein Macbook wartet mit einem gefüllten Posteingang auf mich. Ich habe mir angewöhnt, zuerst alle Mails abzuarbeiten und dann alles Weitere zu erledigen. So haben alle ihre Antwort, bis sie um sieben oder acht ebenfalls im Büro sitzen.

 

Der Mailmarathon beginnt

Der Mailmarathon dauert – je nach Tag – ungefähr eine Stunde. Meistens ist es kurz vor 7.30 Uhr, wenn ich diesen Punkt auf meiner täglichen To-Do-Liste abhaken kann. Viele der Mails, die ich bekomme, sind übrigens total unpassende Anfragen für eine Zusammenarbeit. Da war schon alles dabei; vom Fischkochbuch, über Kaffee in Plastikkapseln bis hin zum Duftspray für das Klo. Aber das ist ein anderes Thema. Es ist nun höchste Zeit, meinen Instagram-Post vorzubereiten.

Täglich gibt es meinerseits ein neues Bild, mal von meinem Essen, mal von mir. Welches Foto es wird, überlasse ich aber keinesfalls dem Zufall. Ich habe einen ziemlich strikten Content-Plan. Mit einer App plane ich meinen Feed immer mindestens sieben Tage im Voraus. Was?, denkt ihr euch wohl. Warum? Nun, gerade letzte Woche hat sich mein Planungs-Wahnsinn ausgezahlt. Dann nämlich, als mein Macbook von einem Tag auf den anderen den Geist aufgegeben hat. Ohne Vorbereitung wäre ich nun ohne neue Bilder dagestanden.

Weil ich aber immer mindestens eine Woche – notabene bearbeitete und durch Lightroom gezogene – Bilder bereit habe, konnte ich diesen Notfall einigermassen verkraften (ausgeflippt bin ich natürlich trotzdem). Nun aber zurück zum Thema: Ich plane also meinen Feed vor, was auch den Vorteil mit sich bringt, einen schön einheitlichen Look hinzubekommen. Sorry wenn ich euch nun also enttäusche und ihr bislang gedacht habt, dass die Bilder, die ich poste, immer direkt von meinem aktuellen Frühstückstisch stammen. Zu eurer Beruhigung sei jedoch angefügt, dass immerhin die Bildunterschriften tagesaktuell sind. Das mache ich bewusst so, weil es viel authentischer ist. Stellt euch mal vor, ich würde das auch sieben Tage im Voraus planen und dann geht es mir am Tag xy nicht gut und dann steht da aber sowas wie «-…heute bin total gut in den Tag gestartet». Ne, das geht nicht.

 

Die Algorithmus-Bitch 

Pünktlich um 8 Uhr geht also mein neuer Post online. Weil Instagram eine ziemliche Algorithmus-Bitch ist – sorry für den Ausdruck – verweile ich sicher weitere 30 Minuten auf der App. Ich like und kommentiere andere Fotos. Inzwischen nur noch jene der Accounts, denen ich folge. Das sind um die 400 und ich sage euch, damit habe ich genug zu tun.

Es ist nun also 8.30 Uhr. Die ersten Antworten meiner frühmorgendlich versendeten Mails schneien herein. Nun gilt es zu filtern. Ich kann nicht immer sofort auf alles antworten, dann wäre ich den ganzen Tag nur mit Emails beschäftigt. Ich habe mir deswegen ungefähre Zeitslots eingeplant, in denen ich Mails beantworte. Und das ist eben direkt in der Früh und dann nochmals später am Tag, so ca. um 14 Uhr.

Was jetzt passiert, ist jeden Tag ein bisschen anders. Manchmal habe ich ein Meeting, die lege ich wenn es geht immer auf den Vormittag. An anderen Tagen ist es ein Telefon-Call oder ich erarbeite für einen Kunden ein Konzept für eine bevorstehende potenzielle Zusammenarbeit. Wenn nichts dergleichen anfällt, nutze ich die Zeit, um einen Blogbeitrag für euch zu schreiben. Ehrlich gesagt gehört das zu meinen Lieblingsaufgaben. Schon immer war ich ein Schreiberling. Schon während der Zeit als Journalistin war mir die Zeit im stillen Kämmerlein mit Stöpseln in den Ohren und fliegenden Fingern über der Tastatur, die allerliebste. Hier kann ich meiner Kreativität freien Lauf lassen, meine Gedanken kanalisieren und mich mit Themen auseinandersetzen, die mich und euch interessieren.

 

Perfektionistisch? Immer.

Geschrieben sind meine Texte meistens schnell. Es ist meine Gabe, die richtigen Worte zu finden und sie zu Papier – oder in diesem Fall zu einem Blogpost – zu bringen. Was mehr Zeit braucht, ist die Recherche. Mir ist es wichtig, dass meine Themen gut fundiert daherkommen. Ich bin weder Fan von Copy-Paste noch will ich Unwahrheiten verbreiten. Gerade wenn es um heikle Tabuthemen und wichtige Gesundheitsfragen geht, ist eine gute Recherche die halbe Miete. Auch sehr zeitaufwändig sind die Bilder, die ich sowohl für meine Blogposts als auch für meine Instagram-Postings produziere. Vor allem meine Frühstücksfotos nehmen enorm viel Zeit in Anspruch. Ich bin ein ziemlicher Perfektionist, wenn es um die richtige Inszenierung meines Essens geht. Bin ich selbst auf dem Bild zu sehen, dauert das Shooting meist weniger lang (was vor allem daran liegt, dass Chris jeweils ziemlich schnell genug hat von meinen Posen und harschen Befehlen).

 

 

Jeder Schuss ein Treffer – weit gefehlt!

Es ist inzwischen Mittag geworden, die Uhr schlägt punkt 12 Uhr. Langsam meldet sich der Magen, der ist irgendwie noch immer auf Bürozeiten getrimmt. Ich speise ihn mit einer Banane ab und schlüpfe in meine Sporthose. Zeit, ein wenig frische Luft zu schnappen. Besonders beim Laufen kriege ich den Kopf frei. Manchmal – vor allem wenn es schnell gehen muss – mache ich auch ein HIIT, ein ungefähr 30-minütiges Intervall-Training. Meistens laufe ich sieben bis zehn Kilometer. Wieder zuhause angekommen springe ich kurz unter die Dusche (ich schaffe das unter 2 Minunten), springe zurück in ein bequemes Outfit – zugegeben manchmal wieder in mein Nachthemd oder die Schlabberhose – und bewege mich in die Küche. Es ist Zeit für das Mittagessen. Meistens ist es jetzt ungefähr 13 bis 14 Uhr, je nachdem. Weil es mittags schnell gehen muss und ich aber trotzdem gesund essen möchte, mache ich mir in 90% aller Fälle eine Smoothie Bowl. Diese löffle ich mit vielen Toppings innert wenigen Minuten aus, leider zu oft im Stehen, wenn ich ehrlich bin. Denn: Ich bleibe sowieso gleich in der Küche. Wenn ich einen Produktionstag habe, dann shoote ich meistens direkt zwei verschiedene Set-Ups hintereinander.

Es ist ungefähr 15 Uhr, bis ich gezaubert habe, was ich fotografieren möchte. Im Vorfeld habe ich mir schon überlegt, wie ich das Ganze in Szene setzen will. Vor allem bei Kooperationen ist es mir wichtig, ein Konzept zu haben. Ich habe das Endergebnis also bereits im Kopf und weiss zu diesem Zeitpunkt, wie ich das zu bewerbende Produkt am besten fotografiere. Ein Schuss ein Treffen? Schön wär’s. Nein, auch ich brauche meistens mehrere Anläufe und disponiere nochmals um. Gerade weil ich so perfektionistisch bin, schiesse ich oft über 100 Bilder (und bereue es jedes Mal, wenn ich dann stundenlang erst einmal aussortieren darf für die Nachbearbeitung).

 

Lightroom is magic

Das ist übrigens ein gutes Stichwort. Natürlich sehen meine Bilder ohne Bearbeitung noch nicht ganz so fancy aus. Instagram verlangt mehr: Ein Filter muss her. In Lightroom habe ich mir über die Zeit hinweg eigene Filter gezaubert, die jedem Foto den nötigen Feinschliff verleihen. Sind die Bilder favorisiert und durch die App gezogen, lade ich drei bis vier Favoriten auf mein Smartphone und schleuse sie direkt in meinen geplanten Feed ein. Ihr erinnert euch: Ich plane eine Woche im Voraus!

Der Nachmittag ist inzwischen gut fortgeschritten. Um ca. 16 Uhr esse ich hungrig die Hälfte meines Foto-Sets. Da ich nicht frühstücke, verschieben sich meine drei Mahlzeiten nach hinten. Das mache ich bewusst so, das Ganze nennt sich Intermittent Fasting. Dazu habe ich hier einen ganzen Blogpost verfasst.

Weil ich neuerdings ja in Luzern wohne, überlege ich mir um diese Uhrzeit meistens, ob ich noch Einkäufe tätigen oder Dinge in der Stadt erledigen muss. Hier schliesst nämlich alles um 18.30 und daran muss ich mich als Ex-Zürcherin erst einmal gewöhnen. Zudem wird es höchste Zeit, die bis jetzt ignorierten Mails zu checken und das Wichtigste zu beantworten. Alles andere kann bis zum nächsten Tag warten.

 

Feierabend gibt es (fast) nicht

Bestimmt fragt ihr euch, ob ich damit dann Feierabend habe. Die Antwort ist: jein. Seitdem ich selbständig bin, fällt es mir nicht immer leicht, abends abzuschalten. Gerade weil ich das, was ich tue, so liebe. Ich bin mit vollem Herzblut und viel Elan bei der Sache und lasse ungerne halb erledigte Dinge liegen. Es kommt also durchaus vor, dass ich auch bis 22 Uhr arbeite oder nach dem Abendessen nochmals etwas erledige. Ich muss aber sagen, dass sich das echt gebessert hat. Vor allem deshalb, weil ich am Abend Zeit mit Chris verbringen will. Er kommt meistens kurz vor 19 Uhr nach Hause. Bis dahin habe ich idealerweise schon etwas Leckeres gekocht. Ja, bei uns herrscht da die klassische Rollenteilung. Aber glaubt mir, ich bin froh, wenn ich die Hoheit in der Küche habe…

Nun, ich hoffe ich konnte euch einen kleinen Einblick in meinen Alltag geben. Natürlich ist nicht jeder Tag wie der andere. Genau das ist ja auch das Spannende an diesem Beruf. Oft bin ich abends noch auf Events eingeladen oder darf ein paar Tage Urlaub in einer fremden Stadt machen. Aber: Das ist eben auch mehr die Ausnahme als die Regel. Als Bloggerin und Content Creatorin bin ich auch viel mit administrativen Dingen beschäftigt. Ich schreibe Rechnungen und mache meine Buchhaltung. Zudem ist am Samstag und Sonntag nicht einfach Wochenende. Und Urlaub gibt es im eigentlichen Sinne eigentlich auch nie. Denn: Eine ganze Woche oder gar zwei Wochen nichts zu posten, kommt angesichts des Algorithmus nicht in Frage. Zudem will ich mit euch gerade auch die tollen und aussergewöhnliche Dinge teilen, wenn ich unterwegs bin. Was da dann oft zu kurz kommt, ist eben der stinknormale Alltag.

 

Danke – auch für das Gemotze

Deswegen dieser Blogpost, der euch zeigen soll: Bloggerin zu sein ist zwar ein total abwechslungsreicher, inspirierender und spannender Beruf. Aber es gehört eben auch mehr dazu, als nur ein paar Bilder zu knipsen und hübsch auszusehen. Zumindest dann, wenn man einen gewissen Anspruch an sich selbst und eine Community hat, die mitdenkt und sich nicht für dumm verkaufen lässt. Danke an dieser Stelle, dass ihr genau solche Leser und Leserinnen seid. Ihr denkt mit, bringt euch ein, lobt aber kritisiert mich auch. Behaltet das bei, denn genau dieser Austausch ist es, den mich als Autorin dieser und anderer Texte so bereichert und glücklich macht.

LA Girls Trip: Unsere besten Geheimtipps für die Stadt der Engel

LA Girls Trip: Unsere besten Geheimtipps für die Stadt der Engel

Träumt ihr von einem Trip in die Stadt der Engel? Dann seid ihr hier genau richtig. In diesem Blogpost verrate ich euch die besten Fotospots der Stadt für eure Instagram-Snaps, wo ihr am leckersten vegan schlemmen könnt und wie ihr am einfachsten von A nach […]

4 Momente, die jeder Instagram-Husband kennt (die Fortsetzung)

4 Momente, die jeder Instagram-Husband kennt (die Fortsetzung)

Hier ist sie, die lang ersehnte Fortsetzung der Instagram-Husband-Serie auf aniahimsa.com. Für alle, die mich noch nicht kennen: Mein Name ist Chris. Ich bin inzwischen 30 geworden, habe soeben mein Masterstudium beendet und trete am kommenden Montag meine neue Stelle an. Ausserdem bin ich glücklicher Instagram-Husband […]

Eco-friendly und plastikfrei reisen: Was packe ich in den Koffer? + Gewinnspiel

Eco-friendly und plastikfrei reisen: Was packe ich in den Koffer? + Gewinnspiel

Zuhause umweltfreundlich zu leben und darauf zu achten, weniger Müll zu produzieren, fällt vielen von uns inzwischen gar nicht mehr so schwer. Anders ist das auf Reisen. Da geht es kaum ohne ein bisschen Vorbereitung und Umgewöhnung. Welches die besten Tipps und Tricks sind, wie ihr auch unterwegs auf Einwegplastik, Müll & co. verzichten könnt, verrate ich euch in diesem Blogpost.

Nachhaltiger zu reisen beginnt nicht erst im Urlaub an sich, sondern schon davor. Genauer gesagt beim Packen des Koffers. Ihr kennt das wahrscheinlich alle: Alles, was man vergisst, muss man sich am Zielort angekommen neu zulegen. Das ist nicht nur umständlich und nervig, sondern auch nicht besonders ökologisch. Mein erster Tipp lautet deswegen:

 

Schlau und gezielt Koffer packen

Auch wenn Listen total uncool sind, helfen sie euch, wirklich an alle notwendigen Dinge zu denken. Mit ein bisschen Vorbereitung habt ihr so alles im Gepäck mit dabei und müsst nicht plötzlich doch noch eine Unterhose oder eine zusätzliche Sonnencreme einkaufen gehen. Ausserdem würde ich beim Packen immer darauf achten, möglichst Kleidungsstücke mitzunehmen, die sich gut miteinander kombinieren lassen. Überlegt euch schon vorher, welche Outfits ihr wie kombiniert tragen möchtet.

 

Digital statt analog

Wir sind noch immer nicht am Zielort angekommen. Denn bis dahin gibt es noch so einiges, was wir tun können, um Ressourcen zu sparen. Dass Fliegen nicht ökologisch ist, ist sowieso klar. Aber wir können immerhin unser Bestes geben, um es nicht noch schlimmer zu machen. Anstatt eure Boardkarte drucken zu lassen, könnt ihr sie mittlerweile ganz einfach auf euer Smartphone laden. Und auch wenn es toll ist, in einem richtigen Buch zu schnüffeln oder in einem Magazin zu blättern: Wie wäre es mit einem E-Reader? Wem das nicht taugt, dem sei ein Hörbuch empfohlen. Sich vorlesen zu lassen hat nämlich auch seinen Reiz. Ich schlafe damit sogar im Flugzeug (und das schaffe ich normalerweise fast nie).

 

Weniger Müll durch reusable Produkte

Auf Reisen entsteht so schnell viel Müll: Ein Coffee To Go im Einwegbecher, ein Plastiksack hier, ein Strohhalm da. Das muss nicht sein. Ich habe mir deshalb angewöhnt, folgende Dinge immer bei mir zu tragen, wenn ich unterwegs bin:

  • Wasserflasche aus Glas oder Alu (empfehlen kann ich die SoulBottle oder retap-Flaschen)
  • eigener Kaffeebecher (meiner ist von Stojo (siehe Bild unten), faltbar und zudem ökologisch und fair produziert)
  • Strohhalm aus Glas oder Metall (gibt es bei Strawganic – siehe Bild unten – in versch. Grössen und Farben, ihr könnt mit einem Kommentar auf diesen Blogpost 2 Sets eurer Wahl gewinnen!)
  • Besteck (ich habe mir aus dem Zero Waste-Laden welche aus Bambus – siehe unten – geholt, die sind besonders leicht)
  • Tupperware (besonders cool sind faltbare Gefässe, sie sind leicht und brauchen weniger Platz, gibt es aktuell bei Tchibo)

 

 

Im Hotel: Bye, bye zu den Latschen

Ich weiss, ich weiss. Es ist zu verlockend, in die hübschen weissen Latschen zu schlüpfen, die einen in vielen Hotels angeboten werden. Wenn ihr aber eure eigenen Kuschelsocken einpackt, dann ist das doch genau so gut, oder? Denn oft sind solche kleinen Präsente, wie eben die Hausschuhe im Hotel, nochmals zusätzlich in Plastik eingeschweisst und zudem werden sie jedes Mal wieder weggeschmissen nach dem Aufenthalt. Dasselbe gilt natürlich für die kleinen Cremes, Zahnpasta-Tuben, etc.

 

Last but not least: Ein faires Travel-Outfit

Das passt vielleicht nicht ganz perfekt zu dieser Liste aber dennoch möchte ich noch einen weiteren Tipp mit euch teilen. Denn was gibt es Schlimmeres, als wenn man sich in seinem Outfit auf langen Reisen nicht wohl fühlt. Ich muss sagen, dass ich eine Zeit lang immer mit Leggings gereist bin. Das ist für ein paar Stunden in Ordnung, für längere Strecken aber irgendwie nicht die beste Lösung, weil die auch total einschneiden können. Da ich aber auch nicht in der grössten Gammelhose fliegen will, habe ich mir das doch relativ lange angetan. Jetzt aber hab ich die perfekte Hose gefunden. Und zwar von Ina Kess (ihr findet sie hier).

Das Schweizer Label designt hierzulande und lässt in Portugal produzieren. Ich bin total begeistert von der bequemen Hose und dem angenehm elastischen Material. Fühlt sich an die Pyjama, sieht aber viel chicer aus. Oder? Als Pulli trage ich einen bequemen Sweater vom fairen Brand ThinkingMu. Bequemer als ein BH ist der Sport-Bra von Mandala Yoga Wear (siehe Bild oben). Mit dem Code ANINA10 bekommt ihr 10% auf die ganze Kollektion.

 

Gewinnspiel – 2 Sets nachhaltige Trinkhalme von Strawganic!

Indem ihr mir einen Kommentar unter diesem Blogpost schreibt, habt ihr die Chance auf 2 Sets eurer Wahl von Strawganic. Seid ruhig kreativ und lasst mich wissen, warum euch solche Trinkhalme noch fehlen! 🙂  Das Gewinnspiel endet am 15. September.

Viel Glück und alles Liebe,
Anina

 

 

Vegan auf Reisen: Diese Speisen solltest du im Flugzeug nie essen

Vegan auf Reisen: Diese Speisen solltest du im Flugzeug nie essen

Bald geht es los, die Vorfreude ist steigt: Zusammen mit meiner besten Freundin fliege ich im September nach New York und LA. Mir graut es jedes Mal vor solchen Langstreckenflügen, weil ich das Essen in der Luft so schlecht vertrage. Geht euch das auch so? […]

Expertin über Amenorrhoe: „Es ist sehr viel mehr normal, als wir oft denken“

Expertin über Amenorrhoe: „Es ist sehr viel mehr normal, als wir oft denken“

Monika Bänninger betreut in ihrer Praxis für Naturheilkunde und Homöopathie Frauen und Mädchen. Die Baslerin hat sich auch auf Menstruationsbeschwerden spezialisiert. Vermehrt kommen Patientinnen aufgrund des Ausbleibens ihrer Periode nach Absetzen der Pille zu ihr. Im Interview verrät sie, was bei Amenorrhoe wirklich hilft und […]

Warum Milch das Klima killt und welche Alternativen wirklich besser sind

Warum Milch das Klima killt und welche Alternativen wirklich besser sind

In einer neuen Studie wurden die 35 grössten Unternehmen der Welt untersucht. Dabei stellten die Forschenden fest, dass alleine die fünf grössten Fleisch- und Milchproduzenten mehr Treibhausgasemissionen verursachen als die Ölhersteller Exxon, Shell oder BP*. Tierische Produkte sind auch bei uns in der Schweiz für 48% Prozent der ernährungsbedingten Treibhausgas-Emissionen verantwortlich. Vor allem der Fleischkonsum ist problematisch. Doch wie steht es eigentlich um die Ökobilanz von Kuhmilch? Und sind die veganen Alternativen dann wirklich besser für unsere Umwelt? In diesem Blogpost verrate ich euch, welche pflanzliche Milch ihr wirklich mit gutem Gewissen trinken könnt.

«Sich vegan zu ernähren, hilft der Umwelt deutlich mehr als der Verzicht auf Flugreisen oder die Anschaffung eines Elektroautos. Es geht nicht nur um Treibhausgasemissionen, sondern auch um Bodenübersäuerung und Wasserverunreinigung.» Joseph Poore (Leiter der Studie)*

*Quelle: GRAIN and the Institute for Agriculture and Trade Policy (IATP)

Der Verdauungstrakt der Kuh arbeitet ständig. Rinder sind Wiederkäuer und produzieren dadurch eine grosse Menge an klimaschädlichen Emissionen. Sie gelten deswegen schon länger als Klima-Killer: Bei der Verdauung produzieren sie das Treibhausgas Methan. Aber auch die Futtermittelproduktion trägt dazu bei, dass Kuhmilch alles andere als ökologisch ist. Die Herstellung von einem Liter Kuhmilch hat im globalen Durchschnitt dieselbe Klimawirkung wie ein Liter Benzin. Und bei diesem Vergleich sind die ganzen Emissionen, die der Transport, die Vearbeitung und die Lagerung des Endprodukts mit sich ziehen, noch nicht berücksichtigt.

 

Sojamilch: Hier kommt es auf die Herkunft an

Immer mehr Menschen steigen deshalb oder aus gesundheitlichen und ethischen Gründen aus pflanzliche Milch um. Doch wie ökologisch sind diese Alternativen tatsächlich? Wenn der Anbau von Soja industriell erfolgt, ist die Ökobilanz auch nicht unbedingt vorzeigbar. 35 Millionen Tonnen Soja werden alleine im EU-Raum aus Brasilien importiert. Dafür werden Regenwälder abgeholzt, Böden verschmutzt und Trinkwasser verschwendet. Hinzu kommt, dass die Bohnen oftmals gentechnisch verändert werden. So lassen sie sich besser vor Umwelteinflüssen und Schädlingen schützen. Aber, und dieses aber muss gross geschrieben werden: Über 85% der Sojaernte weltweit wird für Tierfutter eingesetzt und nicht für die Weitervearbeitung von Lebensmitteln.

Sojamilch generell zu verteufeln, wäre also zu einfach. Viele Anbieter versichern ihren Konsumenten, nur Soja aus EU-Ländern zu beziehen. Provamel oder Sojade gehören ebenfalls dazu und bieten nur Milchalternativen in Bioqualität an. Durch diese Standards wird ein nachhaltigerer Anbau ohne Gentechnik und mit weniger Pestiziden garantiert. Auch Soyana, die in Schlieren unweit von Zürich herstellen, beziehen ihr Soja aus Norditalien.

Es gibt sogar eine schwedische Studie aus dem Jahre 2009, die die ökologischen Auswirkungen von Soja- und Kuhmilch verglichen hat. Damit ihr euch nicht alles durchlesen müsst, verrate ich euch die Erkenntnisse gleich hier: Für die Herstellung von Sojamilch werden deutlich weniger Ressourcen gebraucht. In Zahlen: 60 % weniger Land und verursacht nur ein Viertel an Treibhausgasen. Der Knackpunkt: Der Energieverbrauch des Produktionsprozesses ist minimal geringer als bei Kuhmilch.

 

Mandelmilch – mitverantwortlich für das Bienensterben?

Einer der grössten Mandelexporteure ist Kalifornien. Die Region leidet leider immer wieder unter einer schlimmen Dürre.Die Bauern in Amerika scheint das jedoch nicht zu kümmern: Sie bauen so viele Mandeln an wie nie zuvor. Obwohl die Pflanze sehr viel Wasser trinkt. Kalifornien versorgt inzwischen fast allein den gesamten amerikanischen Markt und zudem vier Fünftel vom Rest der Welt mit den Früchten. Das muss man sich erst einmal vorstellen. Der Wasserverbrauch allein für die exportierten Mandeln würde übrigens reichen, um ganz Los Angeles für drei Jahre mit Wasser zu versorgen. Mehr muss ich dazu gar nicht sagen, oder?

Was beim Kauf von Mandelmilch aus Kalifornien ebenfalls beachtet werden sollte: Um die Bestäubung der Mandelbäume zu gewährleisten, werden jährlich Milliarden von Bienen auf den Plantagen verteilt. Diese industrielle Bienenhaltung schwächt das Immunsystem der fleissgen Tiere aber extrem und sie werden sehr anfällig für Viren. Die Mandelmilchproduktion wird deshalb mitverantwortlich gemacht für das Bienensterben.Für

Als Fazit kann gesagt werden, dass Mandelmilch im Vergleich zur Kuhmilch zwar nur einen Zehntel der Treibhausgase freisetzt, allerdings wird jedoch viel mehr Wasser verbraucht. Um genau zu sein 17 Mal so viel. Wenn euch diese Zahl genauer interessiert, dann könnt ihr euch gerne hier schlau schmachen.

Nun zu sagen, dass Mandelmilch per se schlecht ist, wäre aber auch hier zu einfach. Denn es gibt auch gute Beispiele. Die Mandeln für die Alpromilc kommen zum Beispiel aus mediterranen Anbaugebieten. Für diese liegen allerdings noch keine Studien vor, die Aussagen machen würden zur Ökobilanz oder dem Wasserverbrauch.

Um eine Klimakatastrophe abzuwenden, müssen wir die Produktion und den Konsum von Fleisch und Milchprodukten in reduzieren.

 

Hafer: die heimische und beste Alternative?

Ich kann mir gut vorstellen, dass ihr euch an dieser Stelle schon langsam Sorgen macht und euch fragt, welche Milchalternative ihr denn nun bedenkenlos verwenden könnt. Und wisst ihr was? Ich habe gute Nachrichten. Genauer gesagt: Hafer. Er ist bei uns heimisch und somit ist weder die Regelwaldabholzung noch die Bewässerung das Problem. Konzerne wie Oatly verwenden lediglich Hafer aus dem eigenen Land, in diesem Fall also Schweden. Glaubt man dem Unternehmen, wirkt sich Hafermilch im Vergleich Kuhmilch um rund 70 % weniger auf das Klima aus. Auch verbraucht Hafer in der Herstellung nur 40% der Energie. Besonders beachtenswert ist auch, dass die Landnutzung um fast 80% geringer ausfällt.

Hafermilch ist also von den bisher genannten Alternativen sicher die sinnvollste für unser Klima und die Umwelt. Mir schmeckt Hafermilch besonders gut im Kaffee, weil sie sich auch schön schäumen lässt. Geschmacklich kann sie mit der Kuhmilch ebenfalls konkurrenzieren, weil die Milch schön cremig ist. Hafermilch oder Haferdrink – wie er oft genannt wird – findet ihr nicht nur bei Oatly, sondern beispielsweise auch bei Alnatura oder in der Migros. Dreht aber auch da sicherheitshalber einmal die Verpackung um und schaut nach, woher der Hafer tatsächlich kommt.

Eine weitere, noch nicht sehr verbreitete Alternative ist Hanfmilch. Der Anbau der Pflanze hat hierzulande eine lange Tradition. Lange war Hanf von unserem Speiseplan verschwunden aber allmählich kehrt er wieder zurück in unsere Küche. Zurecht: Hanf ist nämlich auch super gesund und ein echtes Superfood! Zudem könnt ihr Hanfmilch aus Hanfsamen auch ganz einfach selbst machen. Nur den Geschmack, den muss man eben mögen.

Um die Liste vollständig zu ergänzen möchte ich noch kurz auf Milchalternativen aus Reis, Cashew und Kokos eingehen. Reismilch kann sowohl aus Europa als auch aus Asien stammen. Es gibt tolle Reisdrinks aus Norditalien, die ökologisch vermutlich nicht schlecht abschneiden. Anders sieht es natürlich aus, wenn sie extra eingeflogen werden. Ähnlich verhält es sich mit Cashew- oder Kokosmilch, mit dem Unterschied, dass hier ein europäischer Anbau ausgeschlossen ist.

 

Mein Fazit zu allen Milchalternativen

Meine Recherche hat klar gezeigt, dass vor allem Hanf- und Hafermilch eine tolle Alternative sind und deutlich ökologischer sind als Kuhmilch. Generell muss aber auch gesagt werden, dass bei vielen pflanzlichen Milchdrinks unterschieden werden muss nach Herkunft und Verarbeitung. Im Allgemeinen ist es klar, dass die Produkte möglichst ohne Gentechnik, Regelwaldabholzung, Monokultur oder enormen Wasserverbrauch auskommen sollten, damit sie wirklich ökologisch sind.

Zum Glück sind die meisten Anbieter von Milchalternativen echt engagiert und bemühen sich auch um Transparenz. Achtet beim Einkauf vor allem auf die Herkunft der Rohstoffe und bevorzugt Anbieter, die die Bio-Standards erfüllen. Dann macht ihr schon ganz viel richtig! 🙂

Wer übrigens noch ökologischer unterwegs sein will, der kann seine Milchalternative durchaus auch selbst herstellen. Das ist einfacher, als gedacht. Gerne teile ich hier mit euch meine zwei Lieblingsrezepte.

 

Rezept für selbstgemachte Hafermilch:

  1. Eine Tasse Hafer mit einer Tasse kaltem Wasser über Nacht einweichen.
  2. Am nächsten Tag das Wasser abgiessen und den Hafer mit 4 Tassen frischem Wasser im Blender für 3-5min fein pürieren. Optional: Eine Prise Salz, Vanille und Zimt beifügen. Wer es süsser mag, kann auch noch ein bis zwei Datteln beifügen und mixen.
  3. Danach durch ein feines Tuch oder einen Nussmilchbeutel giessen und auspressen. Im Kühlschrank hält sich die Milch gut verschlossen in einer Glasflasche für drei Tage.

 

Rezept für selbstgemachte Hanfmilch:

  1. 10 Esslöffel Hanfsamen zusammen mit einem Liter Wasser in den Mixer geben. Optional: Eine Prise Salz, Vanille und Zimt beifügen.
  2. Im Mixer so lange verrühren, bis eine cremige Flüssigkeit entsteht. Und fertig! Im Kühlschrank hält sich die Milch gut verschlossen in einer Glasflasche für drei Tage.
Regionale Superfoods: Was kann wirklich mit den Exoten mithalten?

Regionale Superfoods: Was kann wirklich mit den Exoten mithalten?

Ein Weizengras-Shot zum Wachwerden, ein Chiapudding im Glas zum Frühstück und eine Acaibowl mit Gojibeeren zum Mittagessen: Ganz schön viele exotische Superfoods, die wir da mittlerweile zu uns nehmen. Doch halten Quinoa und Co. auch, was sie versprechen? In diesem Blogpost werden die weitgereisten Nährstoffbomben […]

Coffee mocha smoothie bowl – eine cremige Verführung ganz ohne Reue

Coffee mocha smoothie bowl – eine cremige Verführung ganz ohne Reue

Dieser Sommer ist heiss. Und ich weiss nicht, wie es euch geht, aber mir vergeht bei diesem Temperaturen definitiv der Appetit auf warme Mahlzeiten. Weil es auf Dauer nicht besonders ratsam ist, sich nur von Wassermelonen zu ernähren, verrate ich euch heute die beste Alternative: […]

In 10 Schritten zu weniger Plastik: Das kannst du im Alltag wirklich tun!

In 10 Schritten zu weniger Plastik: Das kannst du im Alltag wirklich tun!

*Dieser Blogpost ist in Zusammenarbeit mit Held by Ecover entstanden. Alle Meinungen sind meine eigenen.

320.000 Kaffeebecher landen jede Stunde im Müll. Und wir sprechen hier nur von Deutschland. Sowohl auf politischer und wirtschaftlicher Ebene werden allmählich Lösungen forciert – wenn auch nur langsam. Umso mehr sind wir als Verbraucher gefordert! Was aber können wir wirklich tun, um weniger Ressourcen zu verbrauchen und Plastik zu vermeiden?  In diesem Blogpost stelle ich euch meine besten Tipps für den Alltag vor, die ihr ganz einfach tagtäglich umsetzen könnt. Ausserdem verrate ich euch, warum es wichtig ist, dass wir auch in der Küche auf die richtigen Reinigungsprodukte setzen. 

Es bedarf an dieser Stelle keiner schlauen Studien, um euch glaubhaft darstellen zu können, dass wir ein Wegwerfproblem haben. Und wenn wir ehrlich sind, müssen wir uns alle selbst an der Nase nehmen. Denn es ist nicht nur der Coffee To Go. Nein. Es ist auch der Strohhalm, der uns im Lieblingscafé in den frischen Smoothie gesteckt wird oder die Plastiktüte, in die wir den einen Pausenapfel legen (nur um ihn zwei Minuten später sowieso zu essen). Plastik ist omnipräsent und aus unserem Alltag fast nicht mehr wegzudenken. Und so breitet er sich aus, in der Umwelt und im Meer. Bis zu 12 Millionen Tonnen Plastik gelangen laut Greenpeace jedes Jahr in die Ozeane. Trotzdem wird weiterhin fleissig Verpackungsmaterial produziert, das nicht recycelt werden kann. Einmal benutzt und schon wieder weggeworfen.

Vor zwei Jahren machte die EU-Kommission einen Anfang. In immer mehr Geschäften müssen die Kunden extra bezahlen, wenn sie eine Plastiktüte haben wollen. In der Schweiz ist das noch weniger verbreitet, aber immerhin bieten die grossen Supermärkte an der Kasse die Plastiktüten nicht mehr umsonst an. Das zeigt Wirkung: Die Verbraucher verzichten tatsächlich immer mehr auf die unnötigen Extratüten. Und jetzt folgt der nächste Schritt: Die Kommission will auch Einwegplastikgeschirr verbieten. Bislang ist das aber nur ein Vorschlag und es wird wohl dauern, bis die Politik darüber entscheidet. Ob die Schweiz dann auch nachzieht, ist nochmals eine andere Frage.

Das Gute an der Sache ist also, dass nach Lösungen gesucht wird und die Problematik auch auf politischer Ebene behandelt wird. Fatal ist jedoch, dass das lange dauern wird und es eigentlich heute schon zu spät ist, wieder umzukehren. Deswegen sind wir als Konsumenten heute noch mehr gefragt als je zuvor. Wir entscheiden mit unserem Einkauf, was wir unterstützen. Das kann einerseits natürlich bedeuten, auch einmal verzichten zu müssen, zumal viele gesunde und regionale Lebensmittel ebenfalls aufwendig in Plastik verpackt werden. Andererseits – und hier geht es nicht um Verzicht, sondern darum, sich zu informieren – können wir Marken fördern, die heute schon den richtigen Weg gehen.

 

Im Vergleich zu Neukunststoff hat der recycelte Kunststoff der Held by Ecover Flaschen einen um 70% geringeren CO2-Fußabdruck. Der zu 100% recycelte Flaschenkörper ist vollständig transparent und kann problemlos erneut recycelt werden.

 

Flaschen aus recyceltem Plastik

Ich habe mich für diesen Blogpost deshalb mit Held zusammengetan. Die Firma ist seit über 90 Jahren einer der Öko-Pioniere im Bereich Wasch- und Reinigungsmittel. Die Flaschen im Sortiment von Held by Ecover sind derzeit noch aus 75% pflanzenbasiertem und 25 % recyceltem Plastik. Neu sind die Flaschenkörper der Handspülmittel aus 100 % recyceltem Plastik und ebenfalls recycelbar. Held by Ecover plant, bis 2020 alle Flaschenkörper aus 100 % recyceltem Plastik herzustellen. Auch der für die Verpackungen verwendete Karton besteht aus Recycling-Kartonagen. Ausserdem gibt es Nachfüllangebote, was einen Anreiz zur Wiederverwendung der Flaschen schafft. Und auch das ist bei Held übrigens nicht neu. Bereits 1989 führte das Unternehmen 5-Liter-Packungen zum Nachfüllen ein. Und obwohl das Unternehmen schon sehr viel richtig macht, arbeitet Held mit Hochdruck daran, sich selbst noch zu optimieren. In Zukunft sollen deshalb auch alternative Verpackungsmaterialien getestet werden.

Ich habe für euch die neuen Handspülmittel Granatapfel & Feige“ sowie „Aloe & Zitrone“ getestet und sie – wortwörtlich – einmal auf den Kopf gestellt. Die Flaschen stehen nämlich auch kopfüber, sodass auch wirklich der letzte Tropfen noch zum Abwasch benutzt werden kann! 😉 Die Kombi aus Granatapfel und Feige ist eher fruchtig, das andere frisch. Die beiden Produkte überzeugen aber eben nicht nur durch ihren Duft, sondern auch durch ihre nachhaltigen Verpackungslösungen und die natürlichen Inhaltsstoffe. Wie immer bei Held sind die Spülmittel pflanzenbasiert und frei von aggressiven, schwer abbaubaren Chemikalien.

Ausserdem gibt es auch All-in-One Geschirrspültabs von Held. Wusstet ihr, dass ihr sogar Wasser spart, wenn ihr nicht den ganzen Abwasch von Hand macht? Wir nutzen die Handspülmittel deswegen vor allem, um kleinere Dinge wie Trinkflaschen auszuspülen und geben das restliche Geschirr dann in den Geschirrspüler.

Übrigens: Auf Reisen fülle ich mir auch sehr gerne etwas Handwaschmittel ab und nehme es mit. Gerade für Air-Bnb-Wohnungen ist das ideal, weil vor Ort oftmals keines vorhanden ist oder dann eines, welches ich nicht unbedingt verwenden möchte.  In der Schweiz findet ihr die Produkte von Held im Bio-Laden, der Müller-Drogerie, bei Manor, Coop und Volg oder unter grünerleben.ch.

 

 

10 Tipps für den plastikfreien Alltag

Aber jetzt zurück zum Plastik: Um euch zu einem plastikfreierem Leben zu inspirieren, habe ich euch an dieser Stelle nochmals alle wichtigen Punkte zusammengetragen und eine Liste mit 10 Tipps erstellt. Diese sollen euch helfen, im Alltag vermehrt bewusst Plastik zu vermeiden.

 

  1. Auf Plastiktüten für Obst und Gemüse verzichten: Die meisten Frischprodukte können problemlos ohne Tüte in den Einkaufskorb gelegt werden und sind durch ihre Schale schon geschützt. Wenn ihr dennoch Tüten verwenden wollt, dann nehmt einfach eure eigenen Jutebeutel zum Einkauf mit.

 

  1. Frisch kochen statt Fertiggerichte einkaufen: Das spart jede Menge Verpackungsmüll.

 

  1. Plastiktüten ablehnen: Oft wird uns an der Kasse ganz automatisch alles in eine Tüte verpackt. Habt den Mut und lehnt die Tüte dankend ab. Am besten mit dem Verweis darauf, kein Plastik verbrauchen zu wollen.

 

  1. Mehrwegflaschen und Tupperdose einpacken: Wenn ihr wisst, dass ihr viel unterwegs und somit darauf angewiesen seid, auswärts zu essen und zu trinken, dann nehmt euch eigene Behälter mit. Dies gilt für den Kaffee to go und das Take Away Mittagessen. Vielerorts gibt es mittlerweile sogar einen kleinen Rabatt, wenn ihr euer eigenes Geschirr füllen lässt.

 

  1. Beim Bestellen von Getränken aufmerksam sein: Gewöhnt euch an, Getränke schon an der Theke ohne Strohhalm zu bestellen. Es sind gerade diese kleinen Entscheidungen und Rückmeldungen, die den Unterschied machen.

 

  1. Produkte mit Mikroplastik vermeiden: Plastik steckt auch oft in Produkten, in denen wir es nicht erwarten würden (Hygieneartikel, Cremes, Lotions, Putzmittel, etc.). Unterstützt hier Marken, von denen ihr wisst, dass sie ihr Bestes tun, um einen Unterschied zu machen (zum Beispiel Putz- und Waschmittel von Held).
    Wusstet ihr, dass es am ökologischsten ist, das Geschirr im Geschirrspüler zu waschen?

     

  2. Etiketten checken: Ein Blick auf die Inhaltsstoffe kann zeigen, ob in einem Produkt Mikroplastik enthalten ist. Angezeigt wird es durch die Inhaltsstoffe Polyethylen (PE), Polypropylen (PP), Polyamid (PA) oder Polyethylenterephtalat (PET).

 

  1. Wiederverwenden: Plastikprodukte, die wir bereits besitzen, sollten wir so lange wie möglich verwenden, reparieren und wenn möglich upcyceln (beispielsweise könnt ihr die Seife von Held teils in Bioläden und Drogerien wieder nachfüllen).

 

  1. Ökologische Reinigungsmittel: Im Gegensatz zu anderen Reinigungsmitteln enthalten die Produkte von Held Inhaltsstoffe auf pflanzlicher und mineralischer Basis und eben auch keinen Mikroplastik.

 

  1. Selbst aktiv werden: Einfach einmal nach Alternativen fragen. Es stört euch, dass ihr euren Smoothie immer mit Plastikstrohhalm bekommt? Oder ihr fragt euch, warum eure Bio-Gurke mit Plastik umhüllt ist? Wehrt euch. Je mehr Rückmeldungen die Anbieter bekommen, desto grösser ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich etwas ändert. Ausserdem gibt es eine tolle Petition in der Schweiz, die ihr unterschreiben könnt.

Verrate mir deinen Tipp und gewinne ein Held-Produkteset

 

Ich hoffe, dass ich euch durch diesen Blogpost zu einem noch plastikfreieren Leben inspirieren konnte. Vielleicht habt ihr noch weitere Tipps, wie man im Alltag noch mehr auf Plastik verzichten kann? Schreibt mir gerne einen Kommentar mit eurer Idee und nehmt damit auch gleichzeitig an meiner Verlosung teil. Ihr könnt nämlich eines von fünf Held-Produktsets gewinnen. Dieses besteht jeweils aus dem Hand-Spülmittel Granatapfel &

Feige, dem Hand-Spülmittel Zitrone & Aloe Vera und den AIl-in-One-Spülmaschinen-Tabs von Held. Mehr Infos zu den Produkten findet ihr hier.

 

Alles Liebe aus Zürich,

Anina

Regional statt global: So findet ihr Hofläden in eurer Umgebung

Regional statt global: So findet ihr Hofläden in eurer Umgebung

Nachhaltigkeit ist das Wort der Stunde und boomt wie nie zuvor: Umweltfreundlich, fair, regional und saisonal sollen unsere Produkte sein – am besten alles zusammen. Ist das öko? Nein, längst nicht mehr. Im Gegenteil: Nachhaltig zu leben ist ein Lifestyle geworden. Aber wie können wir […]

Entschleunigung: 7 Tipps für den perfekten Kurzurlaub

Entschleunigung: 7 Tipps für den perfekten Kurzurlaub

Die Länge des Urlaubs hat keinen Einfluss auf die Erholungswirkung, wusstet ihr das? Viel mehr zählt die Möglichkeit aus dem Alltag auzubrechen und wirklich abschalten zu können. Diese Theorie hat sich für mich kürzlich tatsächlich bestätigt: Nach nur zwei Nächten im Naturhotel Forsthofgut in Österreich* […]

Sommer im Norden: 5 Tage in Malmö, Schweden

Sommer im Norden: 5 Tage in Malmö, Schweden

*Dieser Blogpost ist gesponsert von Malmö Town.

Kreischende Möwen über den Dächern Malmös läuten den Tag ein. Nur wenige Stunden waren sie verstummt, sind die Sommernächte hier im Norden doch um einiges kürzer. Ich streife mir ein Shirt über und schlüpfe in die Sporthose. Einen morgendlichen Lauf an der Küste will ich mir nicht entgehen lassen. Kaum aus der Tür raus steigt mir schon die kühle Meeresbrise in die Nase und umfasst zeitgleich auch mein Haar. Die Luft ist salzig und frisch. Der Norden: Eine mir bislang noch so unbekannte Gegend Europas. Ich laufe los, immer in Richtung blaue Unendlichkeit. Und finde sie, nur ein paar Minuten von unserem Apartment entfernt. Einmal am Turning Torso – dem unübersehbaren Wahrzeichen der Stadt – vorbei, und schon herrscht Meeresrauschen statt Autobahn. Sand statt Beton. Hier gehöre ich hin. Zumindest für ganze fünf Tage.

 

Hier wird Nachhaltigkeit gross geschrieben

Die kleine Stadt unweit von Kopenhagen hat gerade einmal 328,000 Einwohner. Das sind weniger als in Zürich. Und trotzdem ist Malmö die drittgrösste City in Schweden und die wohl grünste von allen. Sie ist nicht nur von vielen Parks durchzogen, sondern auch eine Stadt, in der Nachhaltigkeit ganz gross geschrieben wird. Um all die schmucken Plätze, Restaurants und Brunch-Oasen zu entdecken, schwingt ihr euch deshalb am besten auf den Drahtesel.

Mit 500 Kilometern Radweg ist Malmö nämlich eine wirkliche Fahrradstadt. Jede vierte Fahrt geschieht hier auf zwei statt vier Rädern, Tendenz steigend. Touristen können an über 50 Stationen in der Stadt ein Rad ausleihen. Und wer wie wir im Ohboy Hotell übernachtet, hat seines quasi schon im Übernachtungspreis mit drin (wie übrigens auch die Bustickets für die ganzen Tage).

Und weil Malmö so grün ist, findet ihr auch als Veganer/in sehr viele Angebote. Um es gleich vorwegzunehmen: In jedem noch so kleinen Café wird der Cappuccino auf Wunsch mit Hafermilch serviert. Natürlich gibt es aber auch zahlreiche rein pflanzliche Cafés und Restaurants. Ich habe so ziemlich alle für euch getestet und teile mein kulinarisches Wissen jetzt gerne mit euch…

 

Die wohl schönste Bäckerei der Stadt: Söderberg & Sara

 

Söderberg & Sara

Diese Bäckerei ist so instagrammable wie wohl keine andere in Malmö. Chris hat auch gleich das Süssgebäck getestet und ich habe einen Kombucha getrunken. Ein Besuch hier lohnt sich allemal. Das Brot sah nämlich auch echt schön knusprig aus.

 

Jord

Im Jord schlägt nicht nur das Foodie-Herz höher. Jeder Fan von skandinavischem Design kann sich hier kaum satt sehen, obwohl die Einrichtung typisch schlicht gehalten wird. Und dass das Ganze eben nicht nur hübsch daherkommt, sondern auch geschmacklich überzeugt, kann ich bestätigen. Die Karte ist vor allem auf Frühstück und leichtes Mittagessen ausgerichtet und wechselt je nach Saison. Ich habe Scrambled Tofu bestellt, welcher mit geröstetem Brot, Tomaten und Spinat serviert wurde. Super lecker! Chris hat sich für eine Granola Bowl mit Kokosmilch entschieden, die mit Erdbeeren und Minze garniert wurde.

 

Das beste vegane Rührei gibt es im Jord.

 

Raw Food House

In diesem Haus ist alles roh, vegan und frei von Zucker sowie Gluten. Genau meins also! Hier hat man die Qual der Wahl. Es gibt bestimmt ein Dutzend Kuchen und nochmals ebenso viele Bliss Balls. Im Sommer serviert das Raw Food House auch selbstgemachtes Eis. Übrigens: Wenn ihr Kombucha-Trinker seid, dann müsst ihr hier unbedingt den lokalen Anbieter testen.

 

Noir Kaffekultur

Hier gibt es Kaffee. Und zwar den besten. Noch nie hatte ich einen so cremigen Cappuccino, der gleichzeitig schön stark war. Wer etwas Süsses dazu braucht, kann sich ein kleines Gebäck gönnen. Einiges davon ist sogar vegan und glutenfrei. Im Sommer lässt es sich im Noir gut draussen sitzen. So hat man den besten Blick über die Fussgängerzone und People-Watching. Echt gemütlich.

 

Sajvva

An einer eher befahrenen Strasse hingegen liegt das Sajvva. Das Restaurant ist innen drin dafür sehr hübsch und stilvoll eingerichtet. Die Speisekarte ist überschaubar und dennoch fiel uns die Entscheidung nicht leicht. Das Menu ist asiatisch angehaucht und jede einzelne Speise klingt wie ein Gedicht. Und so hat es dann auch geschmeckt. Chris hat sich für eine koreanische Reisbowl entschieden, ich mich für den lauwarmen vietnamesischen Nudelsalat. Grandios! Ausserdem wurden wir bereits beim Bestellen nach Allergien oder besonderen Wünschen gefragt, auch sehr angenehm.

 

Avokado

Im Avokado gibt es jeden Samstag einen grösseren Brunch. Hierfür gibt es zwei verschiedene Platten, die wir natürlich beide getestet haben. Jede davon besteht aus einer salzigen Schale mit einem asiatisch angehauchten kalten Salat aus Reisnudeln, Tempeh und Dressing. Dazu gibt es einen saisonalen Smoothie, einen Ingwershot und ein Brot mit entweder Hummus oder Avocado. Auch nicht fehlen darf natürlich etwas Süsses. Alles in allem macht die Brunchplatte bestimmt gut satt. Schade ist nur, dass man hier nicht draussen sitzen kann.

 

Samstags wird im Avokado ausgiebig gefrühstückt – süss und herzhaft.

 

Holy Greens

Das Holy Greens ist perfekt, wenn es mittags mal schnell gehen muss. Der Imbiss befindet sich in der Saluhall, wo es noch ganz viele andere Food-Stände gibt. Chris und ich haben hier beide am Tag unserer Ankunft eine grossen Bowl mit viel Grünzeugs, Reis und Quinoa gegessen. Fragt am besten beim Dressing einfach nach einer veganen Alternative, das war bei uns gar kein Problem.

 

St. Jakob Bakeries

Wer in Schweden unterwegs ist, darf sich natürlich auch die Bäckereien nicht entgehen lassen. Zur St. Jakob Bakery sind wir eher durch Zufall gekommen. Denn eigentlich wollten wir ins Atrium, welches direkt gegenüber liegt. Da in der Bäckerei aber mehr Abendsonne war, haben wir dort unseren Cappuccino getrunken. Beide Lokale sind aber super hübsch eingerichtet und versprühen den typisch skandinavischen Charme.

 

Bageri Leve

Von der Bageri Leve habe ich im Vorfeld ganz viel gehört. Die kleine Bäckerei hat eine ebenso kleine Auswahl, was in diesem Fall aber sicher ein Qualitätsmerkmal ist. Weil ich Gluten sehr schlecht vertrage, hat uns die Angestellte beraten und wir uns dann für ein Brot entschieden, welches keinen Weizen enthält. Generell ist anzumerken, dass alle Brote aus Sauerteig bestehen und so sowieso besser bekömmlich sind.

 

Was es sonst noch zu entdecken gibt…

Sei es für einen ausgedehnten Spaziergang, ein Sonnenbad oder den mutigen Sprung ins kühle Nass: Malmös Strandpromenade ist ein Muss. Wer es lieber ausgefallen mag, kann hier auch Wasserskifahren ausprobieren oder sich in den 25. Stock des Hochhauses Malmö Live begeben. Dort oben gibt sogar es ein Restaurant und die angeblich besten Drinks der Stadt.

Besonders schön sind auch die vielen grünen Pärke der Stadt mit den Teichen, in denen sich dutzende Enten und Gänse tummeln.

Wir waren zwar nicht gross Einkaufen aber das „Ab Smaland“ kann ich euch echt ans Herz legen. Das ist nicht nur ein Café, sondern auch ein total toller Concept-Store. Hier gibt es eine grosse Auswahl an Fair Fashion und haufenweise Deko-Inspiration für ein skandinavischen Zuhause. Ein Traum!

Wusstet ihr ausserdem, dass Kopenhagen nur 30 Minuten von Malmö entfernt ist? Ein Tagesausflug in die dänische Hauptstadt lohnt sich.

Last but not least: Der Skatepark direkt vor der Haustür des Ohboy-Hotels. Irgendwie hat der es uns angetan und so haben wir uns zwei Mal an einem Abend im Supermarkt (ICA) nebenan ein Picknick geholt und draussen neben den Skatern gegessen. Wenn da die Sonne langsam untergeht, lässt es sich zu den vielen Rollbrettern und guter Musik gut den Tag ausklingen machen. Manchmal ist dieses „Simple Life“ eben doch am Schönsten.

 

Im Einsatz für mehr Bildung: „Bevormundung ist der falsche Weg“

Im Einsatz für mehr Bildung: „Bevormundung ist der falsche Weg“

Eine Milliarde Franken spenden die Schweizer pro Jahr. Das ist überdurchschnittlich viel. Doch: Wie viel davon kommt tatsächlich an? Viele Hilfswerke stellen professionelle Werbeagenturen an, die teure Kampagnen organisieren. Das hat den Vorteil, dadurch mehr Menschen zu erreichen. Andererseits geht aber Geld verloren, das bedürftigen Menschen […]

Veganes BBQ – die besten Tipps für #Grillitarier und mein Lieblingsrezept

Veganes BBQ – die besten Tipps für #Grillitarier und mein Lieblingsrezept

An einem lauen Sommerabend gibt es nichts Besseres, als gemeinsam mit Freunden zu grillen. Das Schöne daran ist, dass sich jeder ganz nach seinem Geschmack etwas auf den Rost legen kann. Wie ihr mit euren veganen Grillvariationen selbst die Fleischesser verblüfft, erfahrt ihr in diesem […]

7 Tage Rohkost – wie gesund ist das wirklich?

7 Tage Rohkost – wie gesund ist das wirklich?

Wer mich kennt weiss, wie gerne ich am Herd stehe. Diese Woche blieb er jedoch aus, denn ich habe für euch die roh-vegane Ernährung getestet. Warum ich mich dazu entschieden habe und ob die Rohkost Ernährung wirklich so gesund ist, erkläre ich euch in diesem Blogpost. Ausserdem verrate ich euch natürlich, wie es mir persönlich in diesen sieben Tagen ergangen ist und ob ich nun weiterhin roh vegan esse oder nicht. Ausserdem gebe ich euch den ein oder anderen Tipp mit auf den Weg. Denn auch bei der roh veganen Ernährung gibt es ein paar Dinge, die man unbedingt beachten sollte.

Roh und vegan: Das hört sich erst einmal nach einer totalen Einschränkung an. Obwohl ich häufig – wenn auch unbewusst – den ganzen Tag über mehr oder weniger ungekocht esse, konnte ich mir nie vorstellen, diese Ernährungsweise einmal auszuprobieren. Zu sehr liebe ich es, am Abend nach einem langen Tag am Herd zu stehen. Einerseits, weil alleine das Kochen für mich die pure Entspannung ist aber andererseits auch, weil ich abends jeweils meine Hauptmahlzeit esse. Ich gehe häufig erst später zum Sport und brauche danach etwas Warmes im Magen.

Soweit so gut. Jetzt wird es persönlich: In den letzten Wochen hatte ich immer wieder mit Darmbeschwerden zu kämpfen und das Gefühl, dass mir gerade mein gekochtes Abendessen eben gar nicht so gut tut, wie ich das immer denke. Teilweise hatte ich so starke Krämpfe, dass ich nicht einmal mehr stehen konnte. Es kam sogar vor, dass ich Termine absagen musste, weil es mir am Tag danach noch so schlecht ging. Natürlich habe ich mich gefragt, woran das liegen kann. Mir ist dann aufgefallen, dass die Bauchschmerzen vor allem dann auftreten, wenn ich gekocht esse. Mittags ist das weniger ein Problem aber abends machten mir vor allem Hülsenfrüchte, Kohlenhydrate und Sojaprodukte zu schaffen. Ich beschloss also, meinem Darm eine Verschnaufpause zu gönnen und in einem Selbstversuch sieben Tage roh zu essen.

 

Was ist eigentlich alles roh?

Rohkost – das klingt schon sehr gesund und einseitig, oder? In Wirklichkeit ist aber sowieso viel von dem, was wir jeden Tag essen, roh. Zumindest bei mir: Der Smoothie am Mittag, der Beilagensalat zum Hauptgericht, der Obstsalat zum Dessert, Säfte, Trockenobst und – ganz wichtig – Nussbutter und rohe Schokolade. Das Einzige, was mir noch Sorgen bereitete, war der Kaffee. Aber nun ja, eine Woche würde selbst ich es ohne meine heiss geliebte Tasse am Morgen aushalten.

Per Definition gilt als roh, was nicht über 42 Grad erhitzt wurde. Der Gedanke dahinter: Manche Eiweisse, wie auch zum Beispiel solche aus unserem Blut, beginnen ab 42 Grad zu denaturieren. Daher sollen auch erhitzte Lebensmittel denaturiert und nicht mehr vollwertig sein. Wer übrigens denkt, dass Rohkost per se vegan ist, täuscht sich. Es gibt auch Rohmilchkäse, rohe Eier und rohen Fisch. Natürlich beschränke ich mich in meinem Selbstversuch auf pflanzliche Produkte.

 

Hat Rohkost mehr Vitamine und ist daher gesünder?

Tatsächlich verlieren viele Lebensmittel durch das Erhitzen an Vitaminen. Das ist beispielsweise bei Vitamin C der Fall. Klingt also erst einmal gut, oder? Alle wertvollen Inhaltsstoffe sind noch in natürlicher Form enthalten, kein Vitamin wurde verkocht, kein Mineralstoff ausgelaugt und kein sekundärer Pflanzenstoff zerstört. Auch die Ballaststoffe, die für unseren Körper sehr wichtig sind, können durch Rohkost reichlich aufgenommen werden. Sie sorgen nämlich dafür, dass wir ein Sättigungsgefühl verspüren. Sie quellen in unserem Darm und fördern so den Abtransport von unverdaulichen oder auch schädlichen Nahrungsbestandteilen.

Bei meiner Recherche bin ich aber auch auf negative Aspekte der Rohkost-Ernährung gestossen. Es gibt eben auch eine ganze Menge Vitamine und Mineralstoffe, die erst durch das Erhitzen optimal bioverfügbar gemacht werden. Das heisst nichts anderes, als dass sie erst so für unseren Körper aufnahmefähig sind. Dazu gehören zum Beispiel die Vitamine A und E. Ausserdem enthält Rohkost eben auch viele Stoffe, die für den Menschen nicht gut bekömmlich sind. Das hat oft damit zu tun, dass einige Pflanzen Abwehrstoffe enthalten, die sie in der Natur von Feinden schützen sollen. Dazu gehören beispielsweise viele Getreidesorten. Getreide muss deshalb zumindest geschrotet und über Nacht eingeweicht werden. Wegen der Besiedlung durch Bakterien kann es hier jedoch bereits wieder zu Problemen mit der Verdauung kommen. Besser verdaulich ist es als Brei, in Brühe gegart oder zu Brot verarbeitet – dann aber eben nicht mehr roh. Auch Kartoffeln, Reis und Hülsenfrüchte sind roh nicht genießbar. In gegartem Zustand sind sie für die Gesundheit aber sehr wertvoll.

 

 

Mangelerscheinungen und Blähungen

Eine rohe Ernährung führt also einerseits zu einer höheren aber andererseits eben auch zu einer niedrigeren Vitaminzufuhr. Wer sich also nur roh ernährt, sollte auf jeden Fall sein Blut regelmässig kontrollieren lassen. Besonders interessant ist hier anzumerken, dass gerade bei kranken Menschen oft eine reine Rohkost-Ernährung angestrebt wird. Je nach Krankheitsstadium und Zustand des Patienten werden verschiedene Rohkoststufen empfohlen. Rohkost ist ärztlich erprobt bei vielen Zivilisationskrankheiten.

Ein weiteres altbekanntes Vorurteil ist, dass die Rohkost-Ernährung zwangsläufig zu Blähungen führt. Auch hier gilt aber: Es gibt keine eindeutige und allgemeingültige Aussage. Nicht jeder Mensch hat die gleiche Darmflora. Im Gegenteil: Sie kann verglichen werden mit unserem Fingerabdruck. Jedes Darmbakteriums ist auf andere Nahrung spezialisiert. Dem einen „schmecken“ nur Fette, dem anderen beispielsweise nur Eiweisse. Bis die Darmflora sich auf das neue Nahrungsangebot eingestellt hat und „Rohkostspezialisten“ die Verdauung übernehmen, kann es also immer zu Blähungen kommen. Ich persönlich kann sagen, dass ich gerade durch die rohe Ernährung eben weniger Blähungen habe als wenn ich gekochte Nahrung zu mir nehme. Das kann aber bei jedem Menschen wieder anders sein.

 

Mit Rohkost Gewicht verlieren

Statistisch gesehen, führt eine Rohkost-Ernährung zu einer Gewichtsreduktion. Ob es sinnvoll ist, deswegen auf eine rohe Ernährung umzusteigen, bezweifle ich. Ich bin immer dafür, lieber eine langzeitig ausgewogene Ernährungsweise anzustreben, die auch für mehrere Jahre hinweg – oder besser für ein ganzes Leben lang – funktioniert. Ein Ergebnis der Gießener Rohkost-Studie war übrigens sogar, dass 57% der Studienteilnehmer Untergewicht hatten und alle Teilnehmer im Laufe der Jahre aufgrund ihrer Ernährung kontinuierlich an Gewicht verloren.

 

Werde ich weiterhin nur roh-vegan essen?

Mir haben die sieben Tage Rohkost echt gut getan. Ich habe deutlich weniger Probleme mit meinem Darm und fühle mich vitaler. Geschmeckt hat es mir auch. Weil ich nichts kochen konnte, war ich gezwungen, kreativ zu werden. Somit habe ich viele neue Gerichte ausprobiert. Ich habe vor allem viel Gemüse roh gegessen, weiterhin grüne Smoothies gelöffelt und mir jeden Tag einen grossen frischen Saft gegönnt.

Roh-vegan zu leben ist übrigens ziemlich teuer: Ich habe bemerkt, dass ich viel mehr Frischprodukte einkaufen muss, um auf meine Kalorien zu kommen. Ausserdem habe ich wahrscheinlich mehr Fette in Form von Nüssen und Nussmus zu mir genommen, weil ich auf einige gute Kohlenhydrate und Eiweisse verzichten musste, die ich sonst in Form von Hülsenfrüchten wie Linsen, Tofu, Buchweizen, etc. aufnehme. Und was ich euch auch nicht verheimlichen will: Snacken ist sehr gut möglich. Inzwischen gibt es ja – leider – irrsinnig gute roh vegane Schoki! 😉

Um nun aber die Frage zu beantworten, ob ich nun weiter roh essen werde: Nein, bestimmt nicht für immer. Im Sommer kann ich mir aber gut vorstellen, dies ab und an für ein paar Tage zu machen oder einfach ab und ab abends eine gekochte Mahlzeit durch eine rohe zu ersetzen. Ich sehe Rohkost als sinnvolle und gesundheitsfördernde Art der Zubereitung, die täglich etwa zur Hälfte unseren Speiseplan füllen sollte. Gerade Smoothies sind eine ideale Möglichkeit, mehr rohe Lebensmittel in die Ernährung zu integrieren. Und wer keine Smoothies mag: Schnibbelt euch doch einfach euer Lieblingsgemüse und snackt es während dem Kochen. Das mache ich total gerne. So vermeide ich, dass ich schon mein eigentliches Essen aufesse und nehme oben drauf noch ganz viel Rohkost zu mir.

Weil mich viele Fragen erreicht haben, was ich denn so ungefähr an einem Tag gegessen habe, habe ich für euch Tagebuch geführt und zeige euch hier exemplarisch, was da alles so zusammenkommt. Übrigens: Während dieser Woche habe ich bewusst auf Intermittent Fasting verzichtet. Ich war mir nicht sicher, ob ich genügend Energie haben würde. Im Nachhinein muss ich sagen, dass das die richtige Entscheidung war, da eine roh vegane Ernährung sicherlich mehr Planung bedarf, zumal die Kalorienzufuhr pro Gericht im Schnitt geringer ausfällt.

1 Tag roh-vegan, exemplarisch:

08.00: frischer Grüner Saft 0.5 l
09.30: 1 Banane
11.00: frischer Saft 0.3 l + ein paar Nüsse
13.00: Smoothie Bowl (zum Rezept)
15.00: 1 Schale rohes Gemüse (Karotten, Randen, Tomaten, Gurke)
18.00: Konjak Nudeln und Zoodles an Peanut oder Cashewsauce
19.00: 1 Glas Mandelmilch + Datteln + roh vegane Schoki

So, nun interessiert mich aber auch eure Meinung. Habt ihr schon einmal nur roh gegessen? Falls ja, wie ist es euch ergangen? Und wenn nicht, wie oft esst ihr roh? Ich freue mich über euer Feedback.

Alles Liebe aus Zürich,
Anina.

Quellenangaben der erwähnten Studien:

Giessener Rohkost Studie 1995

Ziel der Gießener Rohkost-Studie war es, die verschiedenen Richtungen der Rohkostbewegung in Deutschland zu erfassen sowie das Ernährungsverhalten und den Ernährungsstatus von Rohköstlern zu untersuchen.

Koebnick 2005
Teilnehmer: 201 Männer und Frauen, 46 Jahre, die sich seit mindestens 24 Monaten mit Rohkost (Anteil ungekochter Lebensmittel mindestens 70 Prozent) ernähren
Fragestellung: Wie beeinflusst Rohkost-Ernährung verschiedene Blutparameter als Indikatoren für die Herz-Kreislauf-Gesundheit?
Interessenkonflikte: keine Angaben. Die Studie wurde von zwei Stiftungen unterstützt, die den ökologischen Landbau fördern.

Fontana 2007
Teilnehmer: 21 Teilnehmer mit veganer Rohkost-Ernährung und geringer körperlicher Aktivität, 21 Ausdauerläufer mit normaler Mischkost, 21 Teilnehmer mit normaler Mischkost und geringer körperlicher Aktivität
Fragestellung: Wie beeinflusst Rohkost-Ernährung Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen?
Interessenkonflikte: keine Angaben, durch verschiedene Forschungsstipendien finanziert.

 

Traumjob Vollzeit-Blogger? Mein Weg in die Selbständigkeit

Traumjob Vollzeit-Blogger? Mein Weg in die Selbständigkeit

Sie ist da! Die langersehnte Antwort auf die Frage: „Was machst du nach eigentlich nach deinem Studium?“ Heute verrate ich euch, was es bedeutet, selbständig zu sein, wie ich mit meinem Blog Geld verdiene und warum Bloggen ein fantastisch anstrengender Traumjob ist. Die Frage nach […]

„Ich diskutiere gerne über Blähungen und Stuhlgang“

„Ich diskutiere gerne über Blähungen und Stuhlgang“

Sarah Müllhaupt behandelt und berät in ihrer Praxis in Zürich Menschen mit Darmbeschwerden. Im Interview verrät die diplomierte Naturheilpraktikerin, warum wir so oft mit unserer Verdauung kämpfen. Ausserdem habe ich sie gefragt, ob Gluten wirklich so schlecht für uns ist und warum Antibiotika eine gesunde […]

Mein liebster Karotten-Ingwer Kuchen (glutenfrei + zuckerfrei)

Mein liebster Karotten-Ingwer Kuchen (glutenfrei + zuckerfrei)

Ein saftiger Karottenkuchen durfte an keinem meiner Geburtstage fehlen. Als ich dann jedoch die Entscheidung traf, vegan zu leben, fiel dieser Brauchtum plötzlich weg. Zu schade irgendwie! Deswegen wurde es höchste Zeit, dass ich mich in die Küche stellte, um ein neues – natürlich veganisiertes – Rezept für meinen Lieblingskuchen zu zaubern.

Und wisst ihr was? Ich bin begeistert. Dieser Rüeblicake (so nennen wir ihn in der Schweiz) ist so schön saftig und geschmackvoll, dass ich mich echt frage, warum ich mich nicht viel früher an dieses Experiment herangetraut habe. Und das beste daran: Der Kuchen ist nicht nur frei von tierischen Inhaltsstoffen, sondern gleichzeitig auch noch gluten- und zuckerfrei.

Übrigens: Der Kuchen wurde schon auf Herz und Nieren geprüft. Ich habe ihn nämlich für mein Picknick-MeetUp in Zürich am See letzte Woche gebacken und alle Anwesenden waren begeistert. Mit Müh und Not konnte ich noch zwei kleine Stücke retten, um euch hier auch ein Bild des Ergebnisses präsentieren zu können! 😉

Nun aber zum Rezept…

 

 

Die Zutatenliste:

  • 6 EL Kokosöl
  • 350 Gramm glutenfreie Haferflocken, zu Mehl gemahlen (einfach einmal in den Blender geben)
  • 1 Packung Backpulver
  • 100 Kokosblütenzucker
  • 85 Gramm Dattelsüsse
  • 3 EL Dattelsirup (Maple Syrup oder Agavendicksaft geht auch)
  • 1 Prise Salz
  • 0,5 TL Kardamompulver
  • 3 Messerspitzen Nelkenpulver
  • 3,5 TL Zimt
  • 7 grosse Karotten, fein gerieben
  • 230 Gramm Mandeln (gemahlen, am besten frisch)
  • 4 vegane Eier (1 TL geschrotete Leinsamen + 2 TL Chia Mehl + 150 ml warmes Wasser)
  • 1 Stück Ingwer (1 Finger breit)
  • 50 ml Kokosmilch

 

Und so geht’s:

Am besten beginnt ihr gleich mit dem veganen Ei. Das muss nämlich ein wenig eindicken. Dafür mischt ihr lediglich die obig genannten Zutaten, rührt das Ganze gut um und lasst es quellen. Danach vermengt ihr in einer grossen Schüssel zuerst alle trockenen Zutaten. Anstelle der Dattelsüsse könnt ihr übrigens auch Erythrit verwenden oder einfach mehr Kokosblütenzucker verwenden. (Falls ihr mehr zu all diesen Zuckeralternativen und den Vorteilen erfahren wollt, dann schaut euch gerne diesen Blogpost an).

In einem nächsten Schritt geht es ans Karotten reiben. Aber Achtung: Es werden nur fünf der sieben Karotten fein gerieben. Die restlichen zwei Karotten kommen in euren Standmixer und werden zusammen mit dem Ingwer, der Kokosmilch, dem geschmolzenen Kokosöl und dem Dattelsirup zu einer Paste gemixt.

Die fertige Paste wird anschliessend mit den trockenen Zutaten vermengt. Nun könnt ihr auch die fein geriebenen übrigens fünf Karotten dazugeben. Rührt den Teig gut um und heizt den Backofen auf 180 Grad Celsius (Umluft) vor.

Die Konsistenz des Teiges variiert je nach Frische der Karotten (weil manche Karotten saftiger sind als andere). Wenn euer Teig jetzt also noch zu flüssig ist, dann gebt etwas mehr Haferflockenmehl und gemahlene Mandeln dazu. Ist er hingegen zu dickflüssig, dann gebt noch ein wenig Kokosmilch hinzu.

Der Kuchen eignet sich für eine Cakeform von 30 Zentimetern. Kleidet diese am besten mit etwas Backpapier aus und ölt sie an den Seiten mit etwas Kokosfett ein.

 

Eure Kreativität ist gefragt…

Der Karottenkuchen kommt nun bei 180 Grad Umluft für 65 Minuten in den Ofen. Wenn ihr mögt, könnt ihr nach 50 Minuten Backzeit oben rein noch Marzipanmöhren hineinstecken. Dann ist der Kuchen natürlich nicht mehr zuckerfrei, aber man gönnt sich ja sonst nichts! 😉

Wer lieber wie ich eine Kokoshaube zaubern will, braucht dafür lediglich etwas Kokosmilch mit Maisstärke aufzuschlagen. Ich gebe jeweils gerne noch ein bisschen Stevia für die Süsse hinzu und toppe das Ganze mit etwas Zimt und Schokoladenpulver. Ein Träumchen! Übrigens passen dazu auch super gut meine Bliss Balls, die ihr hier findet.

Ich wünsche euch ganz viel Freude beim Nachbacken und freue mich, wenn ihr mir hier schreibt, ob euch der Cake geschmeckt hat.

Liebe Grüsse und bis bald,
Anina